Gemeinnütziger Kreisverband Lübeck der Gartenfreunde e.V.

Interkulturelle Bielefeldt-Gärten
-Grün für Alle-
Mit der Gartensaison 2012 startet erstmalig ein Gemeinschaftsprojekt in Lübeck, das Menschen aller Kulturen und aller Altersstufen zu gemeinsamen Gärtnern einlädt.

Eine Initiative vom Grünen Kreis Lübeck e.V. in Kooperation der Vereine Gemeinnütziger Kreisverband Lübeck der Gartenfreunde e.V., IKB Haus der Kulturen, Kleingärtnerverein Buntekuh e.V., Sprungtuch e.V .
Das Projekt wurde auf einer Neujahrsaktion am 6. Januar 2012 im Einkaufszentrum Buntekuh vom „plankontor“ Stadt und Gesellschaft mit vielen anderen bunten Aktionen der Öffentlichkeit vorgestellt.
Ehrengast war Bürgermeister Bernd Saxe sowie die Landtagsabgeordneten Thomas Rother und Wolfgang Baasch.
Buntekuh ist ein Stadtteil vieler Migrantengruppen, daher auch das Gemeinschaftsobjekt im Kleingärtnerverein Buntekuh e.V.
Mit diesem Projekt soll die Kreativität im Stadtteil Buntekuh gefördert werden.
Für die Förderung des Projektes spricht dafür, dass der Stadtteil Buntekuh ein eigenes Stadtteil-Magazin, die „Fregatte“ und das Radio Buntekuh hat.

Interkulturelle Bielefeldt –Gärten :
.Auf 4 zusammenhängenden Parzellen im Kleingärtnerverein Buntekuh e.V. soll eine neue Bewirtschaftung und kleingärtnerische Nutzung erfolgen.
Auf diesen Parzellen soll ein bürgerschaftliches, interkulturelles Miteinander geschaffen werden mit dem Ziel eine ökologische Gartenbewirtschaftung und –nutzung zu betreiben. Diese Gärten sollen auch zu gemeinschaftlicher Selbstversorgung beitragen.
In Gemeinschaft, am Anfang unter Fachberatung durch vereinseigene Fachberater, den Garten kultivieren, säen, pflanzen, pflegen und ernten.

Es sollen Gärten der Begegnung werden.
Die Freude am gemeinsamen Gärtnern schafft eine Gemeinschaft des Miteinanders auf Augenhöhe.
Gemeinsames Gärtnern ermöglicht kulturübergreifenden Austausch.
Gartenarbeit schafft Zufriedenheit, Gärten dienen der Entspannung und sind naturnaher Rückzugsräume mitten in der Stadt.

Gärten für Generationen:
Gärtnern kennt keine Altersgrenzen. Die Jugend profitiert von den Erfahrungen älterer
Gärtnern für Kindergärten, Schulklassen und Ferienpassaktionen tragen dazu bei
den Umgang mit der Natur zu erlernen.

Gärten als fruchtbarer Lebensraum:
Gärtner im Einklang mit der Natur. Ökologisches Gärtnern und damit verbundene Schärfung des Umweltbewusstseins. Gesunder Obst- und Gemüseanbau.
Anbau von nicht heimischen Pflanzen.
- So bunt wie Gärten gestaltet werden können, so bunt ist auch unsere Gesellschaft -

Warum Bielefeldt-Gärten :
Alwin Bielefeldt erwarb sich in seinem Beruf als Direktor der Landesversicherungsanstalt in Lübeck und Berlin große Verdienste in der Gesundheitsfürsorge und Engagement für die Errichtung von Kleingärten für die armen Bevölkerungsschichten.
1908 gelang es Alwin Bielefeldt mit Unterstützung des Vaterländischen Frauenvereins in Lübeck an der Geniner Straße die ersten Arbeitergärten einzurichten. 1910 folgten weitere Kleingärten im
Steinrader Weg, Marli und in der Ratzeburger Allee.1928 die erste Dauerkleingartenlage im Stadtteil Buntekuh, die noch heute existiert und für das Projekt ausgewählt wurde.
Mit der Benennung „Interkulturelle Bielefeldt-Gärten „ in Lübeck soll Alwin Bielefeldt für sein vorbildliches Handeln zur Einrichtung von Kleingärten geehrt werden.

Hans-Dieter Schiller
KV-Vorsitzender Januar 2012
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